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Was den Pflanzenschutz anbetrifft, nehmen wir seit 1996 am Programm 2078/92 über "Einschränkung von Düngern und chemischen Pflanzenmitteln" teil. Wir verfolgen eine Bearbeitung der Weinberge, welche die biologische mit der konventionellen Methode vereinigt. Seit 1996 verwenden wir keine herkömmlichen Insektizide mehr, damit sich nützliche Insekten, wie die Schildlaus, Marienkäfer oder die Raubmilbe, vermehren können. Durch eine partielle Begrünung fördern wir zusätzlich die Population von Nützlingen.Bei tierischen Schädlingen werden erst nach Überschreitung einer bestimmten Toleranzgrenze Massnahmen ergriffen.
Beim Traubenwickler zum Beispiel wird mit Hilfe von Pheromonfallen die Flugintensität der Männchen überwacht. Erst beim Überschreiten bestimmter Werte wird mit einem Bakterienpräparat eingegriffen.Diese Vorgehensweise verlangt eine häufige und regelmässige Kontrolle der Rebberge. So lässt sich jedoch der Einsatz von Spritzmitteln deutlich reduzieren.
Auf Brancaia werden ausschliesslich der falsche Mehltau und die Graufäule (Botrytis Cinerea) präventiv behandelt. |
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